Wolfgang Herzig

geboren am 24 Oktober 1941 in Judenburg . Besuchte die Kunstgewerbeschule in Graz und studierte anschließend an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.

1968 war er Mitbegründer der Gruppe Wirklichkeiten. Seit 1963 gab es Zahlreiche Ausstellungen im In und Ausland. Werke befinden sich in privaten wie öffentlichen Sammlungen z.B
Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien , Österreichische Galerie des 19 u. 20 Jahrhunderts ,Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien,, Moderne Galerie und graphische Sammlung Rupertinum in Salzburg ,Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum - Neue Galerie in Graz, Sammlung Essl Klosterneuburg .
Wolfgang Herzig vertritt eine expressive Variante einer konstruktiven Figuration.

Die Bildthemen sind Allegorien der verschiedenen Lebenssituationen und stellen
keine affirmative Weltsicht dar, wie sie unsere hedonistische Konsumwelt vorzeigt. Im Gegenteil zeigt Wolfgang Herzig die Absurditäten des Lebens auf, in dem das Tragische und Komische oft nicht voneinander zu scheiden sind . So gesehen reiht er sich in die Denktradition von Malern ein die von Breugel über Hogarth und Lautrec bis ins 20. Jahundert hinein ihre Gültigkeit nicht verloren hat .

Wolfgang Herzig ist Mitglied der Wiener Secession ,erhielt 1981 den Preis der Stadt Wien für Malerei und lehrt an der Universität für angewandte Kunst in Wien .

Literaturhinweis.

"Herzig" Monografie, Holzhausen Kunst der Zeit , Band 2 , Verlag Holzhausen ,
Mit Textbeiträgen von Otto Breicha Irene Nierhaus und Wolfgang Bauer Leinen 194 Seiten 1995 Wien.

" Kunst und Kultur in Österreich: Das 20. Jahrhundert " , Herausgegeben vonBarbara Denscher Verlag Christian Brandstätter Wien - München 1999